Ansetzen zum Großen Sprung nach vorn – Wochenrückblick
Eine ereignisreiche Woche liegt hinter uns, Vieles gibt es zu berichten. Entsprechend lang fällt daher auch dieser Blog-Beitrag aus. Um ein ungestörtes Lesen in einem Rutsch sicherzustellen ein kurzer Check: ist hinreichend für das leibliche Wohl gesorgt (sind Getränk und Snack in Griffweite)? Liegt der letzte Toilettengang schon länger zurück? Nicht? Super, dann kann es ja losgehen!
Am Dienstag letzter Woche fand sich zu später Stund’ (der Deutschen Bahn sei Dank) “Südländer” Alex einmal mehr im Standort Nord ein. Nach einer kurzen, diskussionsreichen Nacht war dann auch schon Mittwoch, ein echter Großkampf-Tag fürs CP-Team.
Mittwoch: Als erster Streich stand ein Vortrag / Erfahrugsbericht an der Ostfalia-Hochschule im Terminkalender. Wie bereits im vergangenen Jahr führen Studenten der Fakultät Soziale Arbeit im November unter der Leitung von Prof. Dr. Kolhoff eine einwöchige Exkursion nach China durch. In Peking und Shanghai gehen sie dabei dem Motto “China im Wandel” vor Ort auf den Grund. Nicht gänzlich ohne unser Zutun haben sich unsere China-Kompetenzen hochschulintern herumgesprochen – bis zu Herrn Kolhoff. So kam es, dass wir zu einer Vorbereitungsveranstaltung eingeladen wurden, um unsere eigenen Erfahrungen in Sachen China an wissendurstige StudentInnen weiterzugeben und von Fragen gelöchert zu werden. Eine willkommene Abwechselung zum Arbeitsalltag, die wir uns nicht entgehen ließen. Unterstützt von zahllosen Bildern haben wir versucht, ein ein Teil unserer China-Affinität weiterzugeben und (noch mehr) Vorfreude zu entfachen. Soviel dazu, allen Exkursions-Teilnehmern noch einmal “Hals- und Beinbruch” in Fernost, habt Spass und genießt das Abenteuer.
Im Anschluss ging es direkt weiter in “missionarischer Mission”. Zu bekehren war der AStA der Ostfalia, namentlich Tim Hakelberg als Zuständiger des Referats ‘Presse und Medien’. In einem ersten Brainstorming ging es um Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung. Anlass ist die beantragte Mitgliedschaft des AStA im DAAD sowie seine jüngsten Bemühungen im Bereich “Praktikums-/Stellenbörse” für Studenten. Kurz: Ansatzpunkte gibt es zur genüge. Sobald sich etwas Konkretes ausgewachsen hat, werden wir damit nicht hinterm Berg halten und umfassend informieren.
Guti, bisher verlief an dem Mittwoch alles wie gewünscht und unser Tatendrang war richtig in Wallung. Sehr passend kam es unter diesem Voraussetzungen zu einem zufälligen Treffen mit Frau Ma. Sie arbeitet als Übersetzerin und erteilt zudem seit Jahren Chinesisch-Unterricht an der TU Braunschweig und unserer Ostfalia. Auch Alex und ich gehören zum erlesen Kreis ihrer Schützlinge. Ähm, ‘gehörten’, in Alex’ Fall…
Jedenfalls, mit Frau Ma werden wir uns an die Realisierung eines Online-Sprachkurses zum Selbststudium machen. Insgesamt ist es ein recht umfangreiches Unterfangen, zumal wir und auch Frau Ma damit Neuland betreten. Deshalb: bitte habt Geduld und gebt uns etwas Zeit für die Umsetzung. Die nächsten Schritte sind besprochen, mit kleineren Problemchen ist aber erfahrungsgemäß zu rechnen. Wir sind gespannt und hoch motiviert dabei, schließlich ist der Chinesisch-Sprachkurs eine Herzensangelegenheit von uns.
So, Ende des Mittwoch-Marathon, weiter gibt es nichts Erwähneswertes. Zum Essen, Schlafen und anderen spassigen, aber unproduktiven Sachen… sind wir aus Zeitgründen nicht gekommen~~~
Donnerstag, neuer Tag – neue Taten. Wie es so ist bei der zaghaft aufkeimenden Knospe jungen Glücks – einer harmonischen ersten Begegnung lässt man eine Zweite folgen. Dafür war bei der Annäherung von ChinaPoint und dem Chinaforum Wolfsburg e.V. jetzt die Zeit reif. Gleich zu Beginn wurden ein für alle Mal die Förmlichkeiten über Bord geworfen, man duzt sich fortan, von Vereinsvorstand zu Vereinsvorstand unter seinesgleichen gewissenmaßen. Tags zuvor brachte Präsident Rolf (van Geuns-Rosch) die sich beabsichtigte Kooperation mit uns bei der Vorstandssitzung des Chinaforums zur Sprache. Freudiges Zwischenergebnis: Rolf weiß dabei seine Mannen (und Frauen) geschlossen hinter sich, sie haben ihm grünes Licht für die gemeinsame Zukunft von ChinaPoint und Chinaforum Wolfsburg gegeben. Die beiden passen ja schon vom Namen herrlich zusammen… ![]()
Nun steht uns leider keine begnadete Kupplerin à la Inka Bause oder Vera Int-Veen zur Seite, das zarte Pflänzchen unserer Verbindung etwas wachsen. Für jede Menge Sonnenschein und fruchtbaren Mutterboden ist gesorgt, süße Früchte werden also schon bald geerntet werden können. Später mehr!
Freitag - das Beste kommt zum Schluss! In morgendlicher Frühe brach das lustige CP-Trio auf nach Hannover, zum Gespräch mit Tania Breyer vom Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft des Bundes. Dort ist Tania Ansprechpartnerin für Niedersachsen und Bremen, also für uns. In aller Kürze die Vorgeschichte: Vor einiger Zeit hatten wir uns still und heimlich mit unserem “Gesamtkunstwerk ChinaPoint” bei einem Bundeswettbewerb als “Kultur- und Kerativpiloten” beworben, der vom Kompetenzzentrum organisiert wird. Nun, wir sind nicht unter den 32 Siegern, *schnief*
, und wollten den Wettbewerb ganz verschweigen, hehe, ABER: wir haben mit unserer famose Bewerbung Eindruck bei Tania hinterlassen, so viel, dass wir von der Guten zu einem lauschigen Kennenlern- und Orientierungsgespräch in ihr wirklich schönes (Neid!) Büro geladen wurden. Und wir sollten es nicht bereuen, war eine lohnenswerte Zusammenkunft, denn:
- es gab super-leckeren Kaffee
- Tania ist eine gaaanz liebe, nette und aufgeschlossene Person
- wir wissen jetzt, warum wir nicht zu den 32 Auserwählten des Wettbewerbs gehören (wie wir selber schon vermutet hatte, der “Kulturbegriff” wurde beim Wettbewerb weniger zivilisatorisch als vielmehr im Sinne von kunstschaffend verstanden, und dennoch: wäre es nach “unserer” Tania gegangen, wir wären jetzt Kulturpilot… können wir uns zwar nichts für kaufen, aber die Seele wurde gestreichelt, auch gut)
- unser Gespräch/Austausch war sehr konstruktiv, haben viel Rückenwind bekommen, Motivation und neue nützliche Kontakte
- wir dürfen zukünftig mit Tanias gutem Namen als “Empfehlungsschreiben” hausieren gehen
Fazit der heiteren Reisegesellschaft: rundum positiv, wir haben einen gut vernetzten & fachkundigen Ansprechpartner mit proppevollen Adressbuch gefunden. Mal sehen, wie viele Kontakte wir da noch ergaunern können…
So, was kommt nach Freitag? Rischtisch, WOCHENENDE, endlich!!!
Ich für meinen Teil musste nach den 3 anstrengenden Tagen erstmal Kurzurlaub machen, hehe, erholen in Frankfurt/Main.
Allen, die bist zum Ende des Betrags durchgehalten haben, sei gratuliert: ihr habt gutes Sitzfleisch!
Horrido & schöne Grüße


